Trauma Ambulanz

Trauma Ambulanz

Einrichtung der ersten Traumaambulanz der Region war richtige Entscheidung

Die Resonanz bereits nach einem halben Jahr seit Eröffnung gibt dem Landkreis recht

Neuenkirchen-Vörden/Visbek. Die erste Traumaambulanz in der Region zu eröffnen, „war die richtige Entscheidung für den Landkreis Vechta“. Das bestätigt Dr. Thomas W. Heinz, Ärztlicher Direktor und Geschäftsführer, ein halbes Jahr nach deren Start an der Fachklinik St. Marienstift Neuenkirchen-Vörden.

 

Die Resonanz bereits in den ersten Monaten gebe der Initiative recht, betont er. „Je früher kompetente Hilfe aufgesucht wird, desto besser“, unterstreicht er. Diese Erfahrung mache er bei vielen, die bisher in die neue Einrichtung gekommen seien. Dr. Heinz ruft daher Betroffene dazu auf, nicht zu lange zu zögern, sondern sich rechtzeitig in der Traumaambulanz zu melden. Nur so könne effektiv geholfen werden. Alle Studien zeigten, dass eine schnelle Hilfe eine Chronifizierung deutlich reduzieren könne.

 

Die niedrigschwellige Traumaambulanz haben die Fachkliniken St. Marienstift Neuenkirchen-Vörden und St. Vitus Visbek in Kooperation mit dem Landkreis Vechta ins Leben gerufen. Sie solle Opfern von Gewalt jeder Art offen stehen, so Dr. Heinz.

 

Die Traumaambulanz ist eingebunden in ein landesweites Hilfsprogramm des Traumanetzwerks Niedersachsen. Betroffene können sich direkt an die Einrichtung wenden. In der Traumaambulanz wird dann umgehend eine Diagnose gestellt und die Gewaltopfer in Abstimmung mit dem Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend, Familie therapiert. So kann zum großen Teil bereits im Anfangsstadium effektiv geholfen werden oder es werden Weichen für eine Langzeittherapie gestellt.

 

Behandelt werden bereits unter anderem Fälle von krimineller Gewalt, sexualisierter und häuslicher Gewalt sowie Unfallopfer, Opfer berufsbedingter Traumatisierungen und Zeugen einschneidender Ereignisse. Die Traumaambulanz hilft mit psychotherapeutischen Soforthilfe-Sitzungen, Indikationsstellung, Traumatherapie, Antrag auf Soforthilfe für Opfer von Gewalttaten und Unterstützung bei der Suche nach einem längerfristigen Therapieplatz.

 

Das Thema Trauma spielt im Landkreis Vechta eine immer größere Rolle. „Wir sehen uns in enger Vernetzung mit den bestehenden Hilfsangeboten“, betont der Ärztliche Direktor und nannte unter anderem das Opferentschädigungsgesetz und das Opferhilfenetzwerk Niedersachsen.

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